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Mitfahrbörse

Neumarkt und seine BürgerInnen testen die Mitfahrerbörse von http://www.autostopp.net/

Hierbei handelt es sich - in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband Öffentlicher Personennahverkehr Flachgau II (per Adresse Regionalverband Salzburger Seenland, Seeburgstraße 8, 5201 Seekirchen) - um einen Probebetrieb von 1. September 2007 bis 29. Februar 2008. Danach wird über eine weitere Nutzung entschieden.

Das Geschäftsverhältnis kommt zwischem dem Autofahrer/Mitfahrer und autostopp.net zu Stande. Der Gemeindeverband ÖPNV übernimmt keine Haftung.

 

Miteinander mobil

Weniger Verkehrsaufkommen, weniger Ausstoß von klimaschädlichem CO2, weniger zahlen fürs Fahren: Fahrer und Mitfahrer Suchen mit wenigen Klicks.

Der Straßenverkehr bleibt das große Sorgenkind in der heimischen Umweltpolitik. Seit 1990 haben sich die CO2-Emissionen aus dem Verkehr bis heute beinahe verdoppelt. Und die Zahl der Pkw ist parallel dazu im gleichen Zeitraum um 48 Prozent auf 4,2 Millionen gestiegen. Wir haben uns inzwischen schon daran gewöhnt, dass massive Staus zum traurigen Alltag auf unseren Straßen gehören. Ein komplexes Problem, dem mehrere Ursachen zugrunde liegen.
Eine davon: die Autos hierzulande sind dünn besetzt. Statistisch betrachtet sitzen in jedem Auto nur 1,2 Insassen. Mit einer Steigerung des Besetzungsgrads auf 1,5 könnten die Einzelfahrten bereits um ein ganzes Viertel reduziert werden. Was liegt also näher, als dem Dilemma mit Fahrgemeinschaften zu begegnen?

Für ein mobiles Miteinander in Fahrgemeinschaften spricht nicht nur die Reduktion der Fahrzeuge auf unseren Straßen. Damit einher geht auch eine Verringerung des Ausstoßes von CO2. Wer auf gemeinschaftliches Fahren setzt, handelt daher auch verantwortungsvoll gegenüber der Umwelt – und trägt sein Scherflein zum Klimaschutz bei. Ein zweites zentrales Argument ist die Tatsache, dass Fahren in der Gemeinschaft billiger kommt, geteilte Fahrkosten machen eben nur den Bruchteil aus. Und was noch hinzu kommt, ist der soziale Aspekt. In Zeiten, da wir uns mit dem Büronachbarn via E-Mail zum Essen verabreden, kommt das direkte Gespräch vielfach zu kurz. Wo mehrere Menschen im Auto zusammen sitzen, bleibt auch die Kommunikation nicht aus

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt die Kostenvorteile, die Fahrgemeinschaften bringen können. Bei einem Weg von 25 km in die Arbeit (hin und retour 50 km) und einem durchschnittlichen Verbrauch von 8 Liter/100 km ergibt sich ein Jahresverbrauch von 4 Liter/Tag mal 5 Tage/Woche mal 42 Wochen = 840 Liter/Jahr. Bei einem angenommen Benzinpreis von 1,20 €/Liter ergeben sich somit reine Treibstoffpreise von ca. 1.000 €/Jahr nur für die Fahrt zur Arbeit. Bilden nun zwei FahrerInnen eine Fahrgemeinschaft so können diese Kosten halbiert werden. Sonstige Betriebs- und Erhaltungskosten des Kfz (Wartung, Wertverlust, Reifenabrieb,...) sind dabei noch gar nicht mitberücksichtigt.

Tipps zum Thema Spritsparen finden Sie auch im Klimaschutztipp des Monats August 2007.