Benedikt-Werkstätter-Weg

Benedikt-Werkstätter-Weg (Stadtviertel Südost)
Johann Benedikt Werkstätter (1707 – 1772) wurde am 21. März 1707 in Neumarkt geboren. 1755 wurde er zum hochfürstlichen Hofmaler ernannt, nachdem er in mehreren Kirchen der Erzdiözese Salzburg bemerkenswerte Altarblätter geschaffen hatte. Erzbischof Siegmund III. von Schrattenbach erteilte ihm 1757 den Auftrag, einen Salzbergwerks- und Salinenbilderzyklus zu malen, die verschiedenen Arbeitsvorgänge  sowie das Leben und die Arbeitswelt der Bergknappen. Die 73 wirtschaftshistorisch und künstlerisch wertvollen Bilder schmücken die Fürstenzimmer der ehemaligen Salinenverwaltung in Hallein. Das Hochaltarblatt St. Sigismund in der Pfarrkirche Strobl und die Altarbilder der Pfarrkirchen St.Gilgen und Thalgau stammen von Benedikt Werkstätter, von dem die Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee ein großartiges Werk besitzt, das Bild „Die sieben Zufluchten“ in der Friedhofskapelle. Er starb am 12. Jänner 1772 in Salzburg.